Sonderlösungen zur Automatisierung von Verbindungselementen
Neben unseren Standardprodukten bieten wir auch Sonderlösungen für die Verarbeitung von Verbindungselementen sowie speziell für Sie entwickelte und automatisierte Sonderelemente.
Gerne unterstützen wir Sie mit unserer großen Entwicklungskapazität und unserer langjährigen Erfahrung als Systemlieferant und Werkzeugbauer bei der Realisierung Ihres Projekts. Wenn Standards nicht ausreichen, können wir alle denkbaren Anforderungen umsetzen. Eine Grundlage hierfür schafft unser bewährtes Baukastensystem.
Selbstverständlich nehmen wir auch Anpassungen an unseren gängigen Verbindungselementen für Sie vor. Dabei können zahlreiche Parameter in Bezug auf den Einsatzbereich, die Geometrie, die Beschaffenheit und die Oberfläche gemäß Ihren Anforderungen optimiert werden.
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Sonderentwicklungen sind unsere Stärke
Manche Projekte lassen sich nicht mit Standardlösungen realisieren. Somit sind Sonderelemente und eine Sonderlösung für die Verarbeitungstechnik erforderlich.
Die meisten Systemlieferanten beschränken sich jedoch auf den Verkauf von Standardprodukten. Auch die Hersteller von Verbindungselementen haben oft nur standardisierte Produkte im Angebot. Es ist daher nicht einfach, einen Anbieter zu finden, der auch Sonderelemente entwickeln kann.
Sie werden keinen anderen Systemlieferanten finden, der sowohl Sonderelemente als auch die dazugehörige Automatisierung herstellt.
Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und großen Entwicklungskapazität sind Sonderentwicklungen unsere Stärke und unser Alleinstellungsmerkmal am Markt. Unsere Sonderlösungen basieren auf unserem serienerprobten Baukastensystem, das wir über Jahrzehnte hinweg aufgebaut haben.
Vorteile für Sie
- Eine langjährige Erfahrung als Werkzeugbauer und Know-how bei Verbindungselementen und Automatisierung
- Garantierte prozesssichere Umsetzbarkeit
- Standard- und Sonderlösungen auf Basis erprobter Baukastensysteme
- Kurze Entwicklungs- und Lieferzeiten bei geringen Kosten und hoher Verfügbarkeit
Anpassungen an schwierige Einbausituationen
Um schwierigen Einbausituationen gerecht zu werden, ist es oft erforderlich, Verbindungselemente in Winkellagen zu setzen.
Wir bieten Ihnen hierfür Sonderlösungen, mit denen sich Verbindungselemente an schwer zugänglichen Stellen, in beengten Bauräumen oder unter bestimmten Winkeln montieren lassen, wie z.B.:
- Einpressmuttern unter einem Winkel von 60 Grad
- Kombination aus Nietmutter und Abstandshalter unter einem Winkel von 90 Grad zur Stanzrichtung
Weitere mögliche Anpassungen:
- Anpassung an ein spezielles Verbindungselement
- Anpassung an eine gegebene Sonderwerkzeugumgebung
- Individuelle Anwendungsrichtung und Versorgung mit Verbindungselementen
- Anpassung an das zu verarbeitende Bauteil und die erforderlichen Bauteiltiefen
Anwendungsbeispiel
Transfersystem zur Installation von Blindnietmuttern
Das A280 Transfersystem ist für komplexe Montageprozesse ausgelegt, die eine koordinierte Handhabung von Bauteilen über Transferlinien, integrierte Qualitätsprüfungen sowie die automatische Sortierung von Fertigteilen erfordern.
Das ist ein Mehrstationen-Montagesystem mit Transferlinien, das die Bauteilbearbeitung automatisiert und den Prozess überwacht. Es ermöglicht die separate Handhabung einwandfreier und nicht einwandfreier Teile. Das System ist insbesondere für anspruchsvolle Montageaufgaben mit mehreren aufeinanderfolgenden Fügeprozessen geeignet.
Für diese Anwendung wurde ein vollautomatischer Installationsprozess unter Verwendung einer kundenspezifischen Blindnietmutter entwickelt. Diese Lösung optimiert das ursprüngliche Konzept des Kunden, indem sie die Stillstandszeiten reduziert, die Systemkomplexität verringert und das Risiko von Qualitätsproblemen minimiert. Die modulare Automatisierungsplattform ermöglicht zudem die Wiederverwendung einzelner Anlagenkomponenten in zukünftigen Produktionssystemen.
Funktionsweise
Einlegen des Bauteils
Bei geöffnetem Zuführschub legt der Bediener das Bauteil in die Aufnahme ein. Führungselemente sorgen für eine Grobausrichtung, während Präzisionsstifte an den Referenzpunkten das Bauteil exakt positionieren. Zusätzliche Positionierstücke unterstützen die Feinausrichtung. Sensoren bestätigen die korrekte Einlage.
Start des Ablaufs im Automatikbetrieb
Nachdem das Bauteil korrekt positioniert wurde, fahren die Schubzylinder zurück, und der Bediener schließt den Zuführschub. Ein Sensor bestätigt die Verriegelung, woraufhin der automatische Arbeitszyklus startet.
Transfer des Bauteils zwischen den Stationen
Die Transfereinheit hebt das Bauteil aus dem geschlossenen Zuführschub und setzt es in die Bauteilaufnahme der ersten Montagestation ein. Anschließend entriegelt sich der Zuführschub, öffnet sich und gibt dem Bediener so die Möglichkeit, das nächste Bauteil einzulegen. Die Schubkraft ist per absperrbarem Druckregelventil begrenzt. Während des Zyklus wird das Bauteil nacheinander von Station 1 über Station 2 zu Station 3 transportiert und schließlich in die Entnahmeablage abgelegt.
Positionierung an den Setzstationen
An jeder Station wird das Bauteil zunächst mithilfe von Führungselementen ausgerichtet und über Positionierstifte präzise positioniert. Anschließend wird die korrekte Lage mithilfe von Sensoren überprüft, bevor pneumatische Schwenk-Zug-Spanner das Bauteil fixieren.
Erster Setzvorgang
Das X-Y-Portal fährt die programmierten Setzpositionen an. Entsprechend der definierten Sequenz installiert die jeweilige Setzeinheit die Verbindungselemente. Zur Qualitätsüberwachung werden Prozessparameter für jede Position aufgezeichnet. Nach Abschluss aller Setzvorgänge an Station 1 fährt das X-Y-Portal in seine Ausgangsposition zurück.
Weitertransport zu den nächsten Stationen
Die Positionierstifte fahren zurück und die Spannvorrichtungen öffnen sich. Anschließend transportiert die Transfereinheit das Bauteil zur Station 2. Dort wird derselbe Installationsprozess erneut durchgeführt. Danach gelangt das Bauteil zur Station 3, wo die restlichen Verbindungselemente installiert werden.
Entnahmeablage
Nach Station 3 positioniert das Transfersystem das Bauteil in der Entnahmeablage. Dort wird es mithilfe von Einweisern bzw. Positionierstücken erneut ausgerichtet und durch Sensoren überprüft.
Hub-Drehstation
Ein Vakuum-Sauggreifer nimmt das fertige Bauteil von der HUB-Dreheinheit auf, bewegt es über das i.O./n.i.O.-Förderband und dreht es um 90°.
Handhabung von i.O.-Teilen (i.O. = in Ordnung)
Die i.O.-Teile werden auf dem i.O.-Förderband abgelegt. Lichtschranken stellen sicher, dass das Band vor jeder Ablage frei ist. Anschließend kehrt die Einheit in ihre Ausgangsposition zurück. Sobald das Bauteil den Ablagebereich verlassen hat, kann das nächste Bauteil abgelegt werden. Das i.O.-Teil wird bis zum Ende des Förderbands transportiert und dort vom Bediener entnommen. Die Endposition wird über eine Lichtschranke abgefragt.
Handhabung von n.i.O.-Teilen (n.i.O. = Nicht in Ordnung)
Liegen die Prozessparameter außerhalb der zulässigen Toleranzen oder kann ein Verbindungselement nicht installiert werden, wird das Bauteil als „n.i.O.“ klassifiziert. In diesem Fall erscheint eine Meldung auf dem Bedienpanel, die von autorisiertem Personal quittiert werden muss. Anschließend wird das Bauteil auf das n.i.O.-Förderband transportiert. Lichtschranken prüfen die Verfügbarkeit von Ablageplätzen. Eine Signalleuchte informiert den Bediener, sobald das Bauteil die Entnahmeposition erreicht hat. Der Bediener schließt das Entnahmefenster, welches durch eine Zuhaltung wieder gesichert wird.
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